Gemeinde Empfingen (Druckversion)
Autor: Birkle, Karin
Artikel vom 02.06.2020

„Künstliche Intelligenz“ für die Straßen der Gemeinde Empfingen

Die Gemeinde Empfingen beschreitet weiter den Weg der Digitalisierung in den verschiedenen Tätigkeitsfeldern der Gemeindeverwaltung. So wurde im Baubetriebsamt das System der Fa. vialytics GmbH, bereits eingesetzt beim Landratsamt Freudenstadt und vielen anderen Kommunen im Land, eingeführt und die Mitarbeiter am System geschult. Mit dem vialytics-System werden die aktuellen Daten über den Straßenzustand erfasst. Hierdurch können effiziente Instandhaltungsmaßnahmen eingeleitet und die Nutzungsdauer der Straße verlängert werden.  „Was für Kreisstraßen gut funktioniert, wird auch für Gemeindestraßen gut sein“, so Bürgermeister Ferdinand Truffner bei der Einführung des Systems. Besonders sinnvoll ist das neue System in Bezug auf die Verkehrssicherungspflichten und die Dokumentation derselben.

„Die Digitalisierung macht auch vor dem Baubetriebsamt keinen Halt“, so Truffner. „Gerade auch in eher weniger digitalisierten Bereichen ist es wichtig neue digitale Verfahren einzuführen und so auch bestehende Abläufe zu überprüfen und zu hinterfragen.“ Durch das neue System, muss kein Mitarbeiter mehr durch die Straßen fahren, um die Zustände zu prüfen und von Hand zu dokumentieren. Mit vialytics, geht das sprichwörtlich nebenher, z.B. bei der Arbeitsfahrt zum Kinderspielplatz oder zu Mäharbeiten. Durch die digitale Erfassung können künftige Straßensanierungsprojekte besser überwacht und koordiniert werden. „Die Kontrolle der gemeindeeigenen Straßen und Wege, müssen von Seiten des Gesetzgebers als auch von den Versicherungen regelmäßig durchgeführt werden, hierbei soll das System ebenfalls unterstützen und eine neutrale - keine personenbezogene - Bewertung durchführen“, so Seibold. Das System hat auch den Vorteil, dass dann bei einer Ausschreibung auf digitale Pläne zurückgegriffen werden kann und so auch die nächsten Jahre die Straßensanierungen geprüft werden können. Es sind nur drei Schritte notwendig, um ein Ergebnis zu bekommen: Smartphone im Fahrzeug anbringen, Befahrung durchführen und die Auswertung erfassen bzw. uploaden. Schon nach der ersten Befahrung lassen sich Schäden an der Straßenoberfläche analysieren. Die Schäden werden georeferenziert, sodass die Daten sofort zugänglich sind.

Ortsbaumeister Jochen Seibold zeigte sich ebenfalls vom System überzeugt: „Bisher haben wir die Straßensanierungen teilweise nur hemdsärmelig zusammengestellt und dann von Jahr zu Jahr überprüft. Nun bekommen wir durch die künstliche Intelligenz und das System eine bessere Übersicht über unseren Straßenzustand und können so verlässlicher planen.“

Hier gelangen Sie zur beauftragen Firma Vialytics.

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