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Neues aus dem Rathaus

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Autor: Birkle, Karin
Artikel vom 08.01.2020

Kubus im Rathaus neu bestückt

‚Faschingszeit, gepriesene Zeit!  Zeit der hellen Lustigkeit, mit den Larven sich zu necken, bald zum Lachen, bald zum Schrecken!‘ Anfangszeile des Gedichtes ‚Faschingslied‘ vom aus Empfingen stammenden Schriftsteller Franz-Joseph Egenter (1805-1890)

 

Bereits in den 1920er Jahren gab es in der Empfinger Fasnet auffällig viele verschiedenartige Schantle. Damals waren Empfinger Steinhauer und Maurer in den schwäbisch-alemannischen Hochburgen wie Rottweil, Villingen und Schwenningen beschäftigt und brachten so die Einflüsse nach Empfingen mit. Die Holzlarven waren im Gegensatz zur bisher üblichen Vermummung mit einem Stück Gardinenstoff etwas ganz Neues und sie wurden von einheimischen Schreinern nachgeschnitzt.

 

In den 50er Jahren erlebten die Schantle eine ‚Renaissance‘. Das Brüderpaar Stefan und Josef Gaus - beides Schreiner - fertigten die Masken schon fast in Serie. Während Stefan (Marktstraße / linke Maske) sie nur für die Empfinger schnitzte, erhielt Josef (Horber Strasse / rechte Maske) auch Anfragen aus den umliegenden Ortschaften. Auf diese Weise gelangt die ‚Gaus-Maske‘ nach Dettensee, deren Narrenzunft sie sogar bei der Gründung der Schantlegruppe übernommen hat. Auch die ersten Hexenmasken der Empfinger Narrenzunft im Jahre 1951 stammten aus der Schreinerwerkstatt von Josef Gaus.

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