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Autor: Hirsch & Wölfl GmbH
Artikel vom 02.05.2011

50 neue Bauplätze im Baugebiet "Fischinger Weg-Stunga"

Am Gründonnerstag startete die Firma Stumpp mit der Erschließung des zweiten Bauabschnitts (erster Teilbereich) fürs Neubaugebiet „Fischinger Weg-Stunga“. Bis Ende dieses Jahres entstehen 50 Bauplätze. Die Arbeiten kosten insgesamt zirka 1,4 Millionen Euro

Empfingen. Am gestrigen Mittwoch stellten die Gemeinde und die Planer die geplanten Arbeiten im Detail vor. Heinz Necker, Chef des Horber Ingenieurbüros Kronenbitter erläuterte, dass zunächst der Humus abgeschoben wird, anschließend werden die Kanäle verlegt. Eingebaut wird ein Trennsystem für Schmutz- und Regenwasser, außerdem ein Drainagerohr. Die Kanalarbeiten dürften bis zur Sommerpause erledigt sein. Anschließend folgt die Verlegung der Wasser- und Gasleitungen sowie der (Breitband-)Kabel und zum Schluss der eigentliche Straßenbau, der bis zum Ende des Jahresfertig sein muss.. Im Frühjahr werden die Grünanlagen und Verkehrsinseln angepflanzt.

Interessante Zahlen hatte UweSchade, der Projektleiter der Stadtentwicklung GmbH (Steg) parat. Die Erdbewegungen umfassen zirka14 000 Kubikmeter, die Kanäle sind insgesamt 2,5 Kilometer, die Wasserleitungen 2 Kilometer und die Kabel 4,5 Kilometer lang. Unter Asphalt und Pflaster verschwinden 5500 Quadratmeter der insgesamt zirka drei Hektar großen Fläche.

Noch vor den Sommerferien, so Bürgermeister Albert Schindler, soll die Steg den Quadratmeterpreis für die 31 Bauplätze der Gemeindeerrechnet haben. Im Gemeinderat hoffte kürzlich Schindler, dass der Preis, der seit 1. Januar 2009 in Empfingen Bestand hat, bei 140 Euro gehalten werden könne. Private Bauplätze sind 18 in diesem Gebiet vorhanden, hinzu kommt noch das Areal, das früher für einen Kindergarten vorgesehen war. Wegen des demographischen Wandels ist auf dieser Gemeindeparzelle erst einmal ein Spielplatz angedacht. Nach dem Zeitplan könnten Bauwillige sich schon im Sommer einen Bauplatz aussuchen, mit der Planung beginnen und bestenfalls im Januar mit dem Hausbau beginnen.

Im ersten Bauabschnitt waren im Gebiet „Fischinger Weg-Stunga“ 74 Bauplätze entstanden, fünf sind laut Schindler derzeit noch im Besitz der Gemeinde. Den 50 Plätzen im ersten Teilbereich des zweiten Erschließungsabschnitts werden 30 weitere Bauplätze folgen.

Wie berichtet, waren die Arbeiten nicht von der Gemeinde, sondern von der Steg ausgeschrieben worden. Deshalb galt die VOB nicht, Uwe Schade hatte die Möglichkeit, bei den Firmen nachzuverhandeln. Die Straßen- und Tiefbauarbeiten erledigt die Firma Stumpp und bekommt 1,075 Millionen Euro dafür. Die Firma Schäfer aus Dotternhausen liefert und verlegt die Wasserleitungen für fast 73 000 Euro und die Firma Faiss aus Starzach übernimmt die Straßenbeleuchtung für fast 40 000 Euro.

Gemeinderätin Doris Ladenburger und ihre Ratskolleg(inn)en wollten in der Vergabesitzung Ende März bei diesen Elektroarbeiten eine Nachverhandlung, da die zweitgünstigste Bieterin von Empfingen kam. Diese brachte jedoch offenbar kein anderes Ergebnis, da Faiss den Auftrag endgültig bekam. Der ursprüngliche Kostenvoranschlag der Arbeiten konnte übrigens um mehr als 200 000 Euro unterschritten werden.

Reinhard Seidel, Südwestpresse Horb

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