Gemeinde Empfingen (Druckversion)

Beschreibung des Gemeidewappens

Wappen der Gemeinde Empfingen. Gestürzter Anker goldfarbig in goldbortiertem schwarzen Schild. Der gestürzte Anker stammt aus dem Originalsiegel der Herrschaft Wehrstein aus der zweiten Hälfte des 13.Jahrhunderts. Das Originalsiegel trägt folgende Umschrift:

„S(igillum).D(omi)NI.    HILTIBOLTI     DE: WERSTAIN”
Übersetzung: “Siegel des Herrn Hiltobolt von Wehrstein”

Eine Sage erzählt, dass der Wehrsteiner Kreuzritter auf wundersame Weise aus Seenot gerettet wurde und er deshalb den gestürzten Anker in sein Wappen aufgenommen hat. Die Herren von Wehrstein, treten von 1101 bis um 1395 urkundlich auf. Ihre Herrschaft umfasste neben der Burg und dem Hofgut Wehrstein die Orte Fischingen, Betra und Empfingen und war zunächst pfalzgräflich-tübingisches, dann hohenbergisches und ab 1381 österreichisches Lehen.

Weitere Informationen

Das Wort "Wappen" stellt die niederdeutsche Sprachform des Wortes "Waffen" dar. Es tauchte erstmals im 12. Jahrhundert in der speziellen Bedeutung von "Waffenzeichen" auf. Die ersten Wappen sind Zeichen mit Fernwirkung, die auf Schild, Helmen, Rüstungen, farbigen Bannern und Pferdedecken angebracht wurden.

Als umfassende Kulturerscheinung verbreitete sich das Wappenwesen sehr schnell über die Kreise des Adels hinaus, und schon im 15. Jahrhundert lassen sich sehr viele bürgerliche Wappen nachweisen.

http://www.empfingen.de/index.php?id=48