Gemeinde Empfingen

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Der Friedhof

Friedhofskapelle als Kriegerdenkmal

Friedhof
Friedhof

Für die im Zweiten Weltkrieg Gefallenen und Vermissten wurde in Empfingen nicht wie sonst üblich ein Kriegerdenkmal gebaut, sondern diese Kapelle. Im Altarraum befindet sich ein Verzeichnis der Gefallenen und Vermissten aus dem Ersten und Zweiten Weltkrieg. Jedem Gefallenen wird heute noch an seinem Todestag mit der kleinen Glocke geläutet. An der Außenwand sind Grabtafeln für gefallene Soldaten befestigt. Der Friedhof entstand im Jahre 1826; zuvor war der Friedhof bei der Kirche. An der westlichen Begrenzungsmauer befindet sich die Skulptur „Auferstehung“ von Josef Henger. An der Aussegnungshalle steht „Die Passion“ von Hubert Bernhard.

Auf der Grünfläche daneben sind sehr alte und kunstvoll bearbeitete Grabsteine zu sehen. Der Weg zum Friedhof – „Horber Weg“ war einst die Verbindungsstrecke nach Horb. Er führte durch das Gewann „Bildstöckle“, dem dieses Heiligenbildnis seinen Namen gab bis zum sagenumworbenen „Bodenlosen See“, der heute ein Biotop ist. Nach etwa 200 Metern steht links die Steinskulptur „Der gute Hirte“. Dieses Kunstwerk wurde von Hubert Bernhard geschaffen und von Julius Bauser gestiftet.

Der Friedhof